Rückenschmerzen lindern: Informationstag zur TCM in der Klinik am Steigerwald
Nach Angaben der Nachrichtenagentur AD HOC NEWS lädt die Klinik am Steigerwald in Gerolzhofen am 18.

Oktober 2026 zu einem Informationstag über Rückenschmerz ein. Von 11 bis 14 Uhr referiert die Chefärztin Dr. Silke Gerland über Behandlungsansätze aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Für Patienten mit chronischen oder wiederkehrenden Beschwerden entlang der Wirbelsäule ist die Veranstaltung ein niedrigschwelliger Einstieg, um komplementäre Therapiewege kennenzulernen.
Wo konventionelle Diagnostik und chinesische Medizin ineinandergreifen
Die Klinik am Steigerwald verbindet schulmedizinische Diagnostik mit Traditioneller Chinesischer Medizin und biologischen Naturheilverfahren. Dazu gehören Puls- und Zungendiagnostik, chinesische Arzneitherapien, Akupunktur, Körpertherapien sowie Qi Gong. In meiner Praxis sehe ich regelmäßig Patienten, deren Rückenschmerz sich über Bildgebung allein nicht vollständig erklären lässt. Genau an dieser Stelle kann ein integrativer Blick auf das Gewebe, die Muskelspannung und die Durchblutung zusätzliche Hinweise liefern, ohne die schulmedizinische Abklärung zu ersetzen. Dr. Gerland wird beim Informationstag erläutern, wie Puls- und Zungendiagnostik funktionieren und welche Rückschlüsse sich daraus für die Behandlung von Rückenbeschwerden ziehen lassen.
Teilnahme und sinnvolle Vorbereitung
Die Teilnahmegebühr liegt bei 30 Euro, die Platzzahl ist begrenzt. Wer einen Platz erhalten möchte, sollte sich frühzeitig an die Klinik wenden, wie AD HOC NEWS berichtet. Aus therapeutischer Sicht empfiehlt es sich, vorab die eigenen Befunde zusammenzustellen: Welche Diagnosen wurden bereits gestellt? Wo sitzt der Schmerz, strahlt er aus, tritt er in Ruhe oder unter Belastung auf? Welche Rolle spielen Verspannungen, Bewegungsmangel oder berufliche Belastung im Alltag? Solche Fragen helfen, das Gespräch mit Dr. Gerland gezielt zu nutzen und die für den eigenen Rücken passenden Bausteine aus Akupunktur, Körpertherapie und chinesischer Arzneitherapie einzuordnen. Entscheidend bleibt, dass jede Behandlung im Alltag ankommen muss, sonst verpufft ihr Nutzen.
Einordnung für den eigenen Therapieplan
Für Patienten, die bislang nur schulmedizinisch behandelt wurden, kann der Blick über den Tellerrand spürbar entlasten, sofern er die bestehende Diagnostik ergänzt. Sinnvoll ist es, im Anschluss an die Veranstaltung mit der behandelnden Ärztin oder dem Orthopäden zu besprechen, welche der vorgestellten Verfahren zur laufenden Therapie passen und in welcher Reihenfolge sie sinnvoll wären. Wer bereits manuelle Therapie, Faszienarbeit oder medizinische Massage nutzt, kann die Anregungen aus dem Vortrag beim nächsten Praxisbesuch konkret ansprechen. Ich erlebe es oft, dass ein gut vorbereitetes Gespräch den entscheidenden Unterschied macht, weil es die Behandlung vom Bauchgefühl auf eine nachvollziehbare Spur bringt.